AGB

 

 

 

 

Allgemeine Geschäftsbedingungen von "Wedding.Worker"

ein Geschäftsbereich der Tom Tany Music Publishing UG


 


 

§ 1 Geltungsbereich

1. Die nachfolgenden allgemeinen Liefer- und Geschäftsbedingungen (im folgenden AGB genannt) gelten für alle von Wedding.Worker - ein Geschäftsbereich der Tom Tany Music Publishing UG - (im Folgenden Firma genannt) durchgeführten Aufträge, Angebote, Lieferungen und Leistungen. Die nachfolgenden AGB gelten auch für alle künftigen Geschäftsbeziehungen, auch wenn sich die Firma in Zukunft nicht ausdrücklich darauf beruft. 2. Bedingungen des Auftraggebers sowie Abweichungen in der Auftragsbestätigung gelten nur, wenn sie von der Firma ausdrücklich und schriftlich anerkannt werden. Abweichende Bedingungen des Auftraggebers, welche die Firma nicht ausdrücklich schriftlich anerkennt, sind für für die Firma unverbindlich, auch wenn die Firma ihnen nicht ausdrücklich schriftlich oder mündlich widerspricht. 3. Die AGB dienen der Regelung und Klarstellung einiger Inhalte des Auftragsverhältnisses, welches sich im Übrigen nach dem Inhalt des einzelnen Auftrages bestimmt. Änderungen oder Ergänzungen dieser AGB bedürfen der Schriftform und müssen als solche ausdrücklich gekennzeichnet sein. Die Vertragsparteien sind sich einig, dass ausschließlich die vorliegenden AGB der Firma gelten. Etwaige Geschäftsbedingungen des Auftraggebers finden keine Anwendung. Haben die Vertragsparteien abweichende Vereinbarungen getroffen, welche schriftlich niedergelegt wurden, so gehen diese den vorliegenden AGB vor.


 

§ 2 Allgemeines

1. Lichtbildwerke im Sinne dieser AGB sind alle von der Firma hergestellten Produkte, gleich in welcher technischen Form oder in welchem Medium sie erstellt wurden oder vorliegen (Fotobücher, Papierbilder, Bilder auf Leinwand, Bilder in digitalisierter Form auf CD/DVD oder sonstigen Speichermedien, Filme, Trailer, Videoszenen usw.). Der Auftraggeber erkennt an, dass es sich bei der von der Firma gelieferten Bildmaterial um urheberrechtlich geschützte Lichtbildwerke im Sinne von § 2 Abs.1 Ziff.5 Urheberrechtsgesetz handelt. 2. Der Auftraggeber wird darauf hingewiesen, dass die Produktion von Lichtbildwerken, stets dem künstlerischem Gestaltungsspielraum der Firma unterliegen. Reklamationen und/oder Mängelrügen hinsichtlich des von der Firma ausgeübten künstlerischen Gestaltungsspielraums, sind daher ausgeschlossen. Nachträgliche Änderungswünsche des Auftraggebers, bedürfen einer gesonderten Vereinbarung und sind gesondert zu vergüten. 3. Die Firma wird der einzige Ersteller von Lichtbildwerken sein, welcher am Hochzeitstag engagiert wird und soll Priorität haben bezüglich der Positionierung von Kameras und Ausrüstung vor allen anderen Privatpersonen oder Fotografen bzw. Videografen, die möglicherweise in Verbindung mit der Hochzeit vor Ort sind. 4. Der Auftraggeber hat dafür Sorge zu tragen, dass der Firma alle für die Ausführung des Auftrages erforderlichen Informationen rechtzeitig vorliegen. Hierzu verpflichtet sich der Auftraggeber, spätestens 2 Wochen vor dem gebuchten Auftrag, der Firma einen Ablaufplan zukommen zu lassen, in welchem u.a. Wegbeschreibungen, Ablaufplan, Zeit, Ort, Sonderwünsche etc. aufgelistet sind. Gleichfalls wird der Auftraggeber der Firma (im Ablaufplan) eine Ansprechperson mit Name und Telefonnummer benennen, welche während der Dauer des Auftrages für Rückfragen zur Verfügung steht. Jede Art von Änderung der im Ablaufplan enthaltenen Informationen, sind der Firma umgehend mitzuteilen. Für alle unkorrigierten, bzw. fehlenden Informationen, kann seitens des Auftraggebers, keine Leistung von der Firma erwartet werden. 5. Ist das Fotografieren und/oder Filmen seitens der Trauungstätte (Standesamt/Kirche) während der Trauung nicht erwünscht, so trägt die Firma keine Verantwortung für fehlende Lichtbildwerke während der Zeremonie. Es liegt in der Veranwortung des Auftraggebers sich rechtzeitig zu informieren und eine Genehmigung seitens der Trauungsstätte einzuholen.


 

§ 2 Nutzungs- und Urheberrecht

1. Der Firma steht das ausschließliche Urheberrecht an allen im Rahmen des jeweiligen Auftrages gefertigten Produkten zu. Urheberrechte sind nicht übertragbar. 2. Mit vollständiger, fristgerechter Zahlung erhält der Auftraggeber die privaten Nutzungsrechte an allen im Rahmen des jeweiligen Auftrages gefertigten Produktionen. 3. Der Auftraggeber erhält ausschließlich bearbeitetes Bildmaterial hochauflösend im Format JPG (bei Bildern) und im Format MOV./MP4 (bei Filmen). Die Menge liegt im Ermessen des Fotografen und der Anwesenheitsdauer am Tag der Hochzeit, bzw. richtet sich nach der Vereinbarung der Leistungsbeschreibung. Die Auswahl trifft die Firma. Die Abgabe von unbearbeiteten, digitalen Rohdaten (RAW) ist ausgeschlossen. Die Aufbewahrung der digitalen Bilddaten ist nicht Teil des Auftrags. Die Aufbewahrung erfolgt demnach ohne Gewähr. 4. Der Firma wird das Recht eingeräumt, ausgesuchte Lichtbildwerke vom Brautpaarshooting, oder als Trailer, als Präsentation der eigenen Arbeit zu nutzen. Sie darf die Bilddateien ohne Einschränkung für seine Internetpräsentation, Werbeunterlagen, Musteralben, für Ausstellungen, für Veröffentlichungen in der Fachpresse, Schaufensterwerbung, für Fotowettbewerbe oder auf Messen verwenden. Der Auftraggeber kann in begründeten Fällen bei einzelnen Motiven einer solchen Verwendung der Aufnahmen durch die Firma ausdrücklich widersprechen. 6. Der Auftraggeber spricht die Firma von Rechten Dritter vollumfänglich frei. Im Zweifel werden der Firma entsprechende Foto- und/oder Drehgenehmigungen eingeholt, bzw. vorgelegt. Eventuelle Kosten trägt der Auftraggeber.


§ 3 Vergütung

1. Für die Leistungen der Firma wird ein Honorar zuzüglich eventueller Reisekosten/Spesen im Hochzeitsvertrag vereinbart. Übersteigt die An- und Abreise der Firma den zuvor vereinbarten Umfang (An- und Abreise zum Hochzeitsort), werden die weiteren Reisekosten mit 0,40 € pro km berechnet. Zusätzliche Aufwendungen der Firma, so u.a. Übernachtungen, Taxi, Parkgebühren, trägt der Auftraggeber. 2. Fällige Rechnungen, bzw. ausgewiesene Anzahlungen, sind innerhalb von 7 Tagen ohne Abzug zu zahlen. Bis zur vollständigen Bezahlung bleiben sämtliche erbrachte und vereinbarte Dienstleistungen und erstellte Produkte, Eigentum der Firma. Mahnungen werden mit 2,50 € pro Mahnung berechnet. Nach einer Mahnung, befindet sich der Auftraggeber im Verzug. 3. Wird die für die Durchführung des Auftrages vorgesehene Zeit aus Gründen, die die Firma nicht zu vertreten hat, wesentlich überschritten, oder vom Auftraggeber gewünscht verlängert, so erhöht sich das Honorar der Firma, auf 75,00 € Brutto pro Stunde bei 1-Mann-Team und 95,00 € Brutto pro Std. bei 2-Mann-Team. 4. Eine Abschlagszahlung in Höhe von 35% des vereinbarten Honorars (Gesamtbetrag entsprechend „Leistungen Auftraggeber“), ist nach Erbringung der Leistungen: Hochzeisttrailer und/oder Brautpaarshooting innerhalb von 7 Tagen zu zahlen. Der Restbetrag wird nach Fertigstellung der Gesamtleistung in Rechnung gestellt. 5. Sollte die Auftragserteilung für die Ausführung der Dienstleistung vom Auftraggeber nach der Widerufsfrist storniert werden, hier also der Auftraggeber mit Einverständnis der Firma vom Auftrag zurücktreten, werden 50% des vereinbarten Basishonorars (Honorar ohne jegliche Nebenkosten) in Rechnung gestellt wird. Es steht dem Auftraggeber frei, einen geringeren Schaden nachzuweisen. 6. Ausnahmen hiervon sind ein Krankheitsfall (Brautpaar) oder Todesfall (Familie), die zu einer definitiven Absage der Trauung/Feierlichkeiten führen. Eine Überprüfung/Nachweis der Situation liegt im Ermessen der Firma. Sofern die Hochzeit zu einem späteren Zeitpunkt stattfinden wird, gilt dieser Vertrag weiterhin, wenn es terminlich für die Firma realisierbar ist. 7. Nachträgliche Änderungen/Bearbeitungen an den Lichtbildwerken sind gesondert durch den Auftraggeber zu vergüten, sofern sie nicht bedingt sind, durch grob fahrlässiges Verhalten der Firma. 8. Die Auftragsproduktion gilt als genehmigt, sofern nicht innerhalb von 5 Tagen nach Zugang der Produktion (auch auf digitalem Weg zB. per Email) durch den Auftraggeber schriftlich widersprochen wird, oder etwaige Mängel bekundet werden.


 

§ 4 Haftung/Gefahrübergang

1. Für Schäden, gleich welcher Art, anlässlich der Vertragserfüllung, haftet die Firma für sich und seine Erfüllungsgehilfen nur bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit. Dies gilt nicht für Schäden an Leib und Leben sowie aus der Verletzung wesentlicher Vertragspflichten, die er oder seine Erfüllungsgehilfen durch schuldhafte Pflichtverletzungen herbeigeführt haben. 2. Für Schäden oder Verlust an/von Negativen oder digitalen Bilddaten haftet die Firma nur bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit. Die Haftungshöhe ist generell und in jedem Fall begrenzt auf den vereinbarten Gesamtbetrag. 3. Die Firma sorgt für die Instandhaltung ihres Equipments und ist verantwortlich für dessen Bedienung während der Dauer des Auftrages. Hierzu verfügt die Firma, im Falle einer technischen Störung, in der Regel immer über Ersatztechnik. Dennoch ist die Firma nicht verantwortlich zu machen, sollte während der Arbeit eine technische Störung eintreten und hierdurch die Arbeit, zum Austausch des Equipments, angehalten werden. Die Firma haftet, gleich aus welchem Rechtsgrund, nur für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit, sofern der Vertrag keine anders lautenden Regelungen trifft. Insbesondere haftet die Firma nicht für Technikschäden, so u.a. technische bedingte Defekte an den Kameras und/oder Speichermedien und einem damit eventuell einhergehenden Datenverlust. Diese Haftungsbeschränkung gilt auch für Erfüllungs- und Verrichtungsgehilfen. Im Fall des Defekts oder Datenverlustes, ist die Firma bemüht Ersatz zu beschaffen, oder andere Ersatzmaßnahmen mit Absprache des Kunden zu treffen. 4. Für Schäden, Mängel oder Verlust durch Subunternehmer oder Lieferanten, welche Ihre Leistungen auf eigene Rechnung erstellen, ist eine Haftung der Firma ausgeschlossen. 5. Die Bearbeitung der vereinbarten Produkte erfolgt je nach Auftragslage direkt nach der Hochzeit, wobei mit der Fertigstellung mit bis zu 8 Wochen zu rechnen ist. Die Lieferung von Fotobuch- bzw. album erfolgt zeitnah, ist jedoch abhängig von den Liefermöglichkeiten der entsprechenden Dienstleister. Konkrete Liefertermine für die vereinbarten Produkte sind nur dann verbindlich, wenn sie ausdrücklich von der Firma bestätigt worden sind. Die Firma haftet für Fristüberschreitung nur bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit. 6. Gefahr und Kosten des Transports von Datenträgern, Dateien und Daten online und offline liegen beim Auftraggeber bzw. beim Lieferanten. Die Art und Weise der Übermittlung kann die Firma bestimmen. 7. Sollte jedoch auf Grund von Umständen, welche die Firma nicht zu vertreten hat (z.B. plötzliche Krankheit, Verkehrsunfall, Umwelteinflüssen, Verkehrsstörungen etc.) die Firma nicht zu dem vereinbarten Fototermin erscheinen bzw. zu spät eintreffen, kann keine Haftung für jegliche daraus resultierenden Schäden oder Folgen übernommen werden. 8. Beanstandungen gleich welcher Art müssen innerhalb von 7 Tagen nach Lieferung der Produkte bei der Firma eingegangen sein. Nach Ablauf der Frist gelten die Produkte als vertragsgemäß und mangelfrei angenommen. 9. Sollten die Wetterbedingungen am Tag der Hochzeit, u.a. ein Brautpaarshooting unmöglich machen, so sind sich die Parteien einig, Gespräche dahingehend zu führen, ein Shooting oder die entsprechenden Dienstleistungen zu einem späteren Zeitpunkt nachzuholen, oder anderweitige Vereinbarungen zu treffen.


§ 5 Datenschutz

1. Der Auftraggeber erklärt sich einverstanden, dass seine zum Geschäftsverkehr erforderlichen, personenbezogenen Daten gespeichert werden. Die Firma verpflichtet sich, alle ihr im Rahmen des Auftrages bekannt gewordenen Informationen vertraulich zu behandeln.


 

§ 6 Sonstiges

1. Bei Aufträgen über 8 Stunden Dauer, ist das Team der Firma zu verpflegen.


 

§ 7 Schlussbestimmungen/ Salvatorische Klausel

1. Es gilt ausschließlich das Recht der Bundesrepublik Deutschland. 2. Nebenabreden zum Vertrag bestehen nicht und bedürfen, soweit nachträglich gewollt, zu ihrer Wirksamkeit der Schriftform. 3. Die etwaige Nichtigkeit bzw. Unwirksamkeit einer oder mehrerer Bestimmungen dieser AGB berührt nicht die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen. 4. Gerichtsstand und Erfüllungsort ist soweit zulässig, der Wohnsitz des Auftraggebers. Für den Fall, dass der Auftraggeber keinen Gerichtsstand in der Bundesrepublik Deutschland hat oder seinen Sitz oder gewöhnlichen Aufenthalt nach Vertragsabschluss ins Ausland verlegt, wird der Geschäftssitz der Firma als Gerichtstand vereinbart. 

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